Bioverfügbarkeit des Hanfproteins

07.10.2018 18:09

Viel wird über die Wunderpflanze Hanf gesprochen, dabei werden aber oft die besonders hochwertigen Proteine im Hanfsamen vergessen. Die Samen haben einen Proteingehalt von bis zu 25 Prozent und sind für den Menschen besonders Hochwertig, da sie vom Körper besonders leicht aufgenommen und umgewandelt werden. Auch das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist in den Hanfsamen oder dem Hanföl mit 1 zu 3,75 optimal. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfielt ein Verhältnis von 1 zu 4.

Hanfprotein besteht aus zwei Proteintypen: Zu etwa 65 Prozent aus Globulin Edestin und zu 35 Prozent aus Albumin. Das Albumin im Hanfprotein ist ein äußerst hochwertiges Protein, das dem Protein im Eiklar sehr ähnelt. Albumin ist ausserordentlich leicht verdaulich und eine wichtige Antioxidantienquelle. Alle 8 essentiellen Aminosäuren sind hier vorhanden, damit der menschliche Körper Eiweiß verarbeiten kann. Das hilft nicht nur beim Muskelaufbau, sondern auch beim Entgiften der Zellen. Hanfsamen sind eine gute Alternative zu Soja, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass Hanf einen relativ hohen Gehalt an Eisen aufzu­weist. 

Fleisch und Milchprodukte galten lange als die beste Vitamin-B2-Quelle, doch Hanf schlägt die tierischen Lebensmittel um Längen. Dieses Vitamin ist für zahlreiche Abläufe im menschlichen Organismus verantwortlich: Es hilft beim Muskelaufbau, Bildung von Stresshormonen, spielt eine Rolle bei der Seeschärfe sowie für die Funktion der Schilddrüse und vieles mehr.

Hanfmehl eignet sich perfekt zum Backen, Hanfsamen kann man ins Müsli geben und Hanföl ist perfekt für einen frischen Salat. Wir können nur Empfehlen, sich auch mit anderen Hanfprodukten wie Hanföl, Hanfmehl oder ganzen Hanfsamen zu beschäftigen und diese zu probieren.

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